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Der junge Berner Tenor Remy Burnens hat sich rasch einen Ruf als gefragter Sänger von Mozart- und Belcantopartien in der Schweiz und im Ausland erarbeitet.  Dabei wird er durchwegs für sein warmes Timbre, seine glasklare Diktion und seine atemberaubenden Koloraturen gelobt. Er unter anderem in grossen Rollen wie Tonio, Elvino, Belmonte, Almaviva, Ferrando, und Nemorino in der Schweiz und Deutschland auf.  Wichtige Stationen waren dabei u.a. das Opernhaus Zürich, Luzerner Theater und das Staatstheater Meiningen, wo er zwei Jahre im Ensemble war. Burnens war zweimaliger Teilnehmer der Academy BelCanto Rossini Bad Wildbad wo er Gernando in Garcia’s L’isola disabitata sang und Dormont in Rossinis La Scala di Seta unter Peréz-Sierra sang.

2022 ist er als Conte Almaviva in einer konzertanten Version von Rossinis Il Barbiere di Siviglia und als Argirio in Rossinis Tancredi in einer Neuproduktion am Theater Biel/Solothurn, sowie als Vater in Weills Die Sieben Todsünden zu sehen.

Burnens war zweimaliger Teilnehmer der Academy BelCanto Rossini Bad Wildbad wo er Gernando in Garcia’s L’isola disabitata sang und Dormont in Rossinis La Scala di Seta unter Peréz-Sierra sang.

Remy Burnens tritt in der ganzen Schweiz als gefragter Konzertsänger solistisch auf. Regelmässige Auftritte im KKL Luzern und den grossen Konzertkirchen der Schweiz geben ihm dabei die Möglichkeit, ein breit gefächertes Repertoire zu pflegen. So singt er nicht nur die Tenorrollen in Händels Oratorien oder den Evangelisten in Bachs Passionen, sondern auch die grossen Tenorpartien in Oratorien von Mendelssohn bis Britten.

Als Stammsolist der Accademia Barocca Lucernensis arbeitet er zudem mit einem historisch orientierten Ensemble, welches unbekannte Werke aus dem Barock neu erarbeitet. Die erste gemeinsame CD “Sacred Music for the Dresden Cathedral” mit Musik von Zelenka und Hasse erschien 2019 beim Label PanClassics.

Remy Burnens widmet sich intensiv dem Liedgesang. Nebst Schwerpunkten im deutschen und französischen Liedschaffen gilt seine Vorliebe dem wenig bekannten englischen Liedgut des frühen 20. Jahrhunderts.

Gemeinsam mit der Schweizer Pianistin Clémence Hirt gründete er 2018 das Duo Dalùna. Ihre erste gemeinsame CD, A Song in the Wood” mit Liedern von Britten, Head und Quilter erschien im Sommer 2021 bei Prospero Classics. Er ist ausserdem auf der Ersteinspielung der Lieder der Schweizer Komponistin Martha von Castelberg zu hören.

Burnens studierte bei Peter Brechbühler in Luzern und bei Malcolm Walker in Paris. Meisterkurse bei Raul Giménez, Filippo Morace, Stefania Bonfadelli u.a. ergänzen seine Ausbildung.

Er erhielt eine Auszeichnung als bester europäischer Sänger am Galakonzert der Jeunes Ambassadeurs Lyriques 2021 in Montréal. Ausserdem ist er zweimaliger Preisträger des Schweizer Elvirissima-Wettbewerbes, des Edwin Fischer-Gedenkpreises und war Finalist beim 9. Internationalen Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti. Er war Studienpreisträger des Migros Kulturprozent, Stipendiat der Friedl Wald Stiftung Basel und Preisträger der Stiftung für junge Musiktalente Meggen.