The new generation Remy Burnens
Schaffhauser Nachrichten “...der junge Tenor Remy Burnens empfiehlt sich
mit samtenem Timbre und glasklarer Diktion für weitere,
grössere Partien im Oratorienfach.”
― Mark Liebenberg
WILER NACHRICHTEN “... spielte Remy Burnens einen verliebten,
aber dennoch energischen Tonio,
der mit seinem hellen Tenor begeisterte.”
― Caro Nadler
LUZERNER ZEITUNG “Remy Burnens bewies dabei eine erstaunliche Vielseitigkeit
sowohl in stilistischer wie in sprachlicher Hinsicht,
ohne dass man den Eindruck erhielt,
er müsse dabei an seine Grenzen gehen.”
― Fritz Schaub
ZENTRALSCHWEIZ
AM SONNTAG
“Der leichte Tenor von Remy Burnens war in allen Lagen
und auch in heiklen Aufgaben souverän”
― Roger Daniel Tanner

Der junge lyrische Tenor Remy Burnens ist in den Sparten Oper, Konzert und Lied in der Schweiz und Europa tätig. Der Berner mit waadtländischen Wurzeln studierte bei Peter Brechbühler in Luzern und bei Malcolm Walker in Paris. Meisterkurse bei Roger Vignoles, Barthold Kuijken u.a. ergänzen seine Ausbildung.

Im Sommer 2020 ist er als Akademist des Belcanto Opera Festival Rossini in Wildbad in der Rolle des Gernando in Manuel Garcías Oper L’isola disabitata zu hören.

In der Spielzeit 2019/2020 war er erneut als Belmonte in Mozarts Entführung aus dem Serail, (Staatstheater Meiningen), Ferrando in Mozarts Così fan tutte (Neues Theater Dornach) und Walter von der Vogelweide in Wagners Tannhäuser (Meiningen / Wartburg Eisenach) zu hören.
Bereits in der Spielzeit 2018/2019 war er als Solo-Tenor im Ensemble des Staatstheater Meiningen in diesen Rollen, sowie auch als Volksredner in der szenischen Erstaufführung der Neufassung (Venzago/Micieli) von Othmar Schoecks Das Schloss Dürande zu hören.

Zuvor konnte er in der Schweiz in grossen Rollen seines Fachs debütieren, so z.B. als Tonio in Donizettis La Fille du Régiment am Musiktheater Wil und als Elvino in Bellinis La Sonnambula. Weiter sang er den Weissen Minister in Ligetis Le Grand Macabre am Luzerner Theater, sowie Nemorino in Donizettis Elisir d’amore oder Beppe in Donizettis Rita in kleineren Produktionen während des Studiums.

Remy Burnens tritt in der ganzen Schweiz als gefragter Konzertsänger solistisch auf. Regelmässige Auftritte im KKL Luzern und den grossen Konzertkirchen der Schweiz geben ihm dabei die Möglichkeit, ein breit gefächertes Repertoire zu pflegen. So singt er nicht nur die Tenorrollen in Händels Oratorien oder den Evangelisten in Bachs Passionen, sondern auch die grossen Tenorpartien in Oratorien von Mendelssohn bis Britten.

Als Stammsolist der Accademia Barocca Lucernensis arbeitet er zudem mit einem historisch orientierten Ensemble, welches unbekannte Werke aus dem Barock neu erarbeitet. Die erste gemeinsame CD “Sacred Music for the Dresden Cathedral” mit Musik von Zelenka und Hasse erschien 2019 beim Label PanClassics.

Remy Burnens widmet sich zudem intensiv dem Liedgesang und gestaltet regelmässig Liederabende. Nebst Schwerpunkten im deutschen und französischen Liedschaffen gilt seine Vorliebe dem wenig bekannten englischen Liedgut des frühen 20. Jahrhunderts.

Gemeinsam mit der Schweizer Pianistin Clémence Hirt gründete er 2018 das Duo Dalúna. Ihre erste gemeinsame CD, “A song in the wood” mit Liedern von Britten, Head, Quilter und Coates erscheint im Winter 2020.
Remy Burnens ist ausserdem auf der CD mit dem Gesamtwerk der weltlichen und geistlichen Lieder der Schweizer Komponistin Martha von Castelberg zu hören. (2020 MonTon Classics)

Er ist Preisträger des Schweizer Elvirissima-Wettbewerbes 2020. Zuvor war er Finalist beim 9. Internationalen Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti. Zudem war er Studienpreisträger des Migros Kulturprozent 2017, Gewinner des Edwin Fischer-Gedenkpreises 2017, Stipendiat der Friedl Wald Stiftung Basel (2015) und Preisträger der Stiftung für junge Musiktalente Meggen 2016/2017.